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Schlepp- und Spinnfischen auf große Hechte.

Boddenangeln Oktober 2015 - Schaprode auf Rügen

Ausgerechnet an diesen 3 Angeltagen sollte laut Wetterbericht der Wind teilweise mit über 60 km/h über das Gewässer fegen. Unglaublich!
Trotzdem sind wir am Montag in aller Frühe von Zuhause losgefahren. Wir, d.h. Henry, Hardy und ich, sind von Berlin angereist, weshalb wir bereits gegen 13:00 Uhr unsere Ferienwohnung beziehen konnten. Wie immer wurden wir von Fam. Kopitzsch freundlich empfangen. Auch die Unterkunft war wieder tadellos.

Ferienhaus bei Fam. KopitzschFerienhaus bei Fam. Kopitzsch
Hier haben wir gewohnt.
Die Schlafzimmer sind im OG.

Um 14:00 Uhr sind auch die Kölner, Dirk und Heinz, eingetroffen. Nun war die Mannschaft komplett.

Die KölnerDie Kölner
Die Kölner - Dirk und Heinz

Gegen 17:00 Uhr sind wir zu Fuß zum Hafen gegangen - es sind nur ca. 5 Minuten von der Unterkunft bis zum Hafen - um das Boot, die Ummanz, zu übernehmen. Das Boot war perfekt und die Übergabe klappte reibungslos.
Das am darauffolgenden Tag sehr starker Wind aus östlicher Richtung aufkommen sollte, war hier bekannt. Unsere Sorge, dass wir deshalb nicht rausfahren können, sei unbegründet sagte man.

Die MannschaftDie Mannschaft
Dirk Reichel, Heinz Streichhahn,
Manni, Hardy Mickeley, Henry Schott.

Wir starteten am Dienstagmorgen gegen 7:00 Uhr zuerst nur einige Kilometer nordwestlich von Schaprode - der Wind war zu diesem Zeitpunkt noch erträglich. Hier konnte ich kurz hintereinander 3 Hechte zwischen 70 und 75 cm Länge auf Gummifisch fangen.
Wir haben die neuen Köder von Lunker City ausprobiert.
Ich fischte den Lunker City Shaker in der Farbe Chatreuse Silk Ice in 15 cm Länge mit 18 gr. Bleikopf und Hakengröße 6/0. Daran war noch ein Angsthaken (Stinger) mit Gamakatsu-Drilling in der Größe 1/0 montiert.

Die Mannschaft an der UmmanzDie Mannschaft an der Ummanz
Die Mannschaft an der Ummanz.
Manni, Heinz, Hardy und Dirk.

Leider war das Alles an dieser Stelle. Wir hatten hier und da noch ein paar Nachläufer, aber kurz vor Mittag haben wir den Angelplatz vor Hiddensee verlegt.
Dirk konnte hier nach kurzer Zeit einen guten 75er ins Boot hieven. Auch dieser Hecht biss auf einen Lunker City Shaker. Die Montage war die Gleiche wie oben schon erwähnt, allerdings in der Farbe "Firetiger".
Ansonsten konnten wir hier und da ein paar Nachläufer verzeichnen, nur Dirk hatte plötzlich wieder einen Fisch an der Angel.

3 Stück von dieser Größe3 Stück von dieser Größe
Leider nur diese Größe.

So wie sich die Rute bog, musste es etwas Größeres sein. Der Drill war schon extrem, wobei die Rollenbremse mehrmals in Aktion trat und der Hecht etliche Meter Schnur von der Rolle zog. Es war ein großartiger Kampf. Dennoch konnte Henry den Hecht nach einer Weile sicher keschern und so ins Boot hieven.

Henry beim KeschernHenry beim Keschern
Henry beim Keschern.

Bei einer Länge von 96 cm und einem Gewicht von fast 6 Kilo ein guter Einstand für Dirk der erstmalig so einen großen Hecht gefangen hat.
Petri Heil an dieser Stelle! Natürlich C&R!
Als Köder diente dieses Mal ein Lunker City Shaker mit der Farbe "Motoroil Pepper".
Zwischenzeitlich ist auch der Wind hier so stark geworden, dass wir aus Sicherheitsgründen den Angelplatz aufgeben mussten. Kurz vor Schaprode haben wir es nochmal versucht, aber trotz der vielen Würfe mit unterschiedlichen Farben, hat nichts mehr gebissen.
Der nächste Tag: Frühmorgens war der Wind noch mäßig, obwohl lt. Wetterbericht der Wind heute seinen Höhepunkt erreichen sollte, haben wir westlich von Schaprode den Treibanker (Driftsack) ausgelegt.
Das Wasser war trüber als am Vortag. Auch das im Wasser treibende Gras was sich beim Einholen des Köders am Haken verfing, ist mehr geworden.

Messen und WiegenMessen und Wiegen
Henry und Dirk beim Messen.

Obwohl wir mehrfach den Standort gewechselt haben, hat nichts nennenswertes gebissen. Gegen Mittag ist der Wind sehr stark aufgefrischt. Dadurch entstand ein mächtiger Druck auf dem Driftsack, was dazu geführt hat, dass der Tampen mit dem der Driftsack an der Reling befestigt war, er war auch noch sehr glitschig, aus dem Doppelknoten gerauscht ist. Ein Versuch von Henry, den Driftsack zu retten, war leider erfolglos. Wir hätten das Boot zwar mit dem normalen Anker festmachen können, aber aus Sicherheitsgründen konnte ich mich bei dem Seegang nicht dafür entscheiden. Damit war der Angeltag für heute abgeschlossen.
Zurück in der Marina haben wir uns um einen neuen Driftsack gekümmert. Meinen Dank an dieser Stelle an Herrn Pohl von der Ferienanlage "Landkogge" der an uns auch das Boot übergeben hat, konnte bei dem Problem helfen. Wir haben den Driftsack vom neuen Boot, der Gellen, ausgeliehen.
Na ja, durch den Verlußt des Treibankers macht Lorkowski (Profiblinker) wieder Umsatz. Egal, wichtiger war uns, dass mit dem neuen Driftsack der kommende Tag gerettet war.

; Strammer BurscheStrammer Bursche
Länge: 96 cm; Gewicht: 6 kg.
Das Grinsen hat noch mehrere
Tage angehalten. (:-)
Gebratene BarscheGebratene Barsche
Sieht doch gut aus, oder!?

Henry hat noch etwas im Yachthafen mit der Dropshotmethode auf Barsche geangelt. Im Nu konnte er damit 20 Barsche fangen - die Heinz und Dirk anschließend für die Pfanne zubereitet haben. Gegen Abend wurde die Portion gemeinsam verspeist.

Der letzte Tag: Diesmal wollten wir noch mal in aller Frühe angreifen. Obwohl der Wind etwas nachgelassen hat, goss es in Strömen. Wasserdichtes Regenzeug hatten wir dabei, also sind wir rausgefahren. Zunächst haben wir am sogenannten Loch - so wird die Stelle von den Guides von Boddenangeln genannt - geangelt.

GaumenschmaußGaumenschmauß
Ein schöner Gaumenschmauß.

Aber es hat nichts gebissen. Später sind wir weiter westlich in Richtung Hiddensee gefahren. Auch hier blieben unsere Bemühungen erfolglos. Erst bei einem Stop auf der Rücktour, hatten wir einige Kontakte. Hardy konnte einen Hecht - ca. 60 bis 70 cm - bis ans Boot drillen, der allerdings beim Versuch einer Handlandung von Henry, verloren ging.
Bei meinem letzten Wurf, konnte ich noch einen guten Fisch landen.

KapitalerKapitaler
Wenn das kein Rekord ist.(:-)

Ich war überrascht, weil ich den Anbiss nicht gespürt habe. Siehe Foto rechts!
Fazit: Das Wetter hat uns übel mitgespielt, was m.E. zu den schlechten Fangergebnissen geführt hat.
Im Prinzip hatten wir einfach nur Pech, deshalb bin ich auf jeden Fall nächstes Jahr, hoffentlich unter anderen Wetterverhätnissen, wieder hier! Dennoch und insgesamt gesehen, war die Zeit nicht ganz so schlecht. Die Gruppe verstand sich prächtig. Alkoholiker waren im Gegensatz zum letzten Jahr, nicht dabei. Ich würde es mit der Mannschaft nächstes Jahr gerne wieder versuchen.
Die Chancen, einen kapitalen Hecht von über einen Meter Länge zu fangen, sind am Bodden - Deutschlands bestem Hechtgewässer - mehr als realistisch.


Ich habe bereits gebucht! Anreise ist am 09. Oktober 2016. Das Mietboot nehmen wir diesmal für 4 Tage. Ob es die Ummanz oder Gellen wird, stand bei der Buchung noch nicht fest.
Wer mitfahren möchte, bitte per Email bei mir melden.


FischausnehmeplatzFischausnehmeplatz
Der neue Fischausnehmeplatz.

Was gibts sonst noch Neues?!
Doris hat einen neuen Fischausnehmeplatz - überdacht und mit Licht. Fließendes Wasser und Abfalltonnen sind vorhanden. Siehe Foto rechts. Möglichkeiten zum Einfrieren gibts auch.
In den Ferienwohnungen ist jetzt kostenloses und schnelles Wlan vorhanden. Supi!

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