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Schlepp- und Spinnfischen auf große Hechte.

Boddenangeln Oktober 2016 - Schaprode auf Rügen

Bereits einige Tage vor unserer Anreise informierten wir uns täglich im Internet zur aktuellen Wetterlage im Angelgebiet. Es sah nicht gut aus. Schon seit einigen Tagen wurden schwere Sturmböen aus östlichen Richtungen gemeldet. Kaum zu glauben, dass es wettermäßig wieder so sein sollte wie letztes Jahr. Ich war drauf und dran die Tour abzusagen. Erst als mich am Samstagabend - Sonntag wollten wir anreisen - nochmals Mathias Fuhrmann vom Team Boddenangeln anrief und zumindest für den kommenden Montag Entwarnung gab, sind wir am Sonntag angereist.

TeamTeam
Hardy Mickeley, Henry Schott,
Heinz Streichhahn, Dirk Reichel.

Wir trafen uns dann am Sonntag wieder an der Unterkunft von Fam. Kopitzsch. Die Unterkunft war, wie wäre es auch anders zu erwarten gewesen, perfekt. Schnell haben wir unsere Sachen eingeräumt und sind zum Hafen gegangen um das Boot, die Gellen, durch Frank Pohl von der Ferienanlage "Landkogge", zu übernehmen.
Am Montag in der Frühe sind wir dann rausgefahren. Außer das es fast den ganzen Vormittag regnete, war der Wind mäßig. Weil der Wetterbericht teilweise gegen Nachmittag stärkere Windböen ansagte, sind wir nicht allzuweit gefahren.
Westlich unweit von Schaprode haben wir erstmalig gestoppt, um hier einige Würfe zu riskieren. Montiert waren überwiegend Gummifische von Lunker City. Die Wassertiefe betrug ca. 3,00 - 3,50 Meter. Aber der Untergrund war sehr stark mit Unterwassergras bedeckt, weshalb wir ständig beim Reinkurbeln Gras am Haken hatten. Auch durch die starken Sturmböen der vorangegangenen Tage, trieb sehr viel Gras an der Oberfläche.

Die GellenDie Gellen
Die Gellen.
Mietboot vom Team Boddenangeln.

Wir haben den Standort gewechselt und sind etwas weiter westlich in Richtung der Insel Hiddensee gefahren. Hier fanden wir eine Stelle mit ca. 4,20 Meter Wassertiefe, die auch krautfrei erschien. Oberflächengras trieb hier nur wenig umher. Es sah hier vielversprechend aus. Wir ließen uns bei inzwischen leicht aufkommenden Wind, aber abgebremst durch den Driftsack, treiben. Obwohl wir verschiedene Gummifische, Wobbler und sogar Blinker ausprobierten, erfolgte kein Biss.
Nur Henry konnte einen Barsch von ca. 30 cm Länge auf Blinker - DAM FZ - fangen.
Aber dann, gegen 10:00 Uhr, bekam Heinz einen gewaltigen Biss auf Gummifisch. Heinz führte den Gummifisch - es war ein Lunker City Shaker 6“ in der Farbe Atomic Chicken - in unmittelbarer Nähe zum Boot und es war nicht mehr weit, dass er den Köder aus dem Wasser holen wollte, um neu einzuwerfen. Doch dazu kam es nicht mehr.

Heinz mit kapitalen HechtHeinz mit kapitalen Hecht
Heinz mit schönen Hecht
Länge: 1,06 Meter. Gewicht: ca. 10 kg.

Wir alle konnten sehen, dass ein großer Hecht mit weit aufgerissenen Maul dem Köder folgte und diesen mit einem gewaltigen Schlag verschlang. Dann folgte ein Drill auf Biegen und Brechen, bis Henry den Fisch mit dem großen Bootskescher an Bord hieven konnte.
Das war Heinz erster Hecht und dazu noch ein Monster von über einen Meter. Über das Drama was sich dann abspielte, werde ich hier nicht berichten. Auch den darüber gedrehten Videofilm, veröffentliche ich lieber nicht. Aber zu behaupten, dass Heinz mit dem großen Fisch völlig überfordert war, kann ich mir doch nicht verkneifen.
Mir selbst folgte noch ein großer Hecht bis unmittelbar vor die Bordwand. Leider hat er den Köder nicht genommen. Auch die Kollegen hatten hier und da noch ein paar Kontakte.
Später am Nachmittag wurde dann im Hafen auf Barsche geangelt. Wo Henry wieder mit Massenfänge Aufsehen erregte.
Am Dienstag sind wir aufgrund des extrem starken Windes nicht rausgefahren.

Henry mit kapitalen HechtHenry mit kapitalen Hecht
Henry mit seinem
größten Hecht.
Länge: 1,13 Meter.
Gewicht: ca. 12 - 13 kg.

Erst am Mittwoch hat sich der Wind etwas gelegt, sodass wir rausgefahren sind - obwohl im Verlauf des Tages doch mit starken Windböen zu rechnen sei. Henry konnte einen 70er Hecht auf Gummifisch fangen. Das war alles.
Das Angeln erwies sich als sehr schwierig, wofür ich die Wetterlage, besonders der vorangegangen Tage, verantwortlich mache.
Am Donnerstag war es in der Frühe mäßig windig. Wir haben trotzdem nur unweit vor der Haustüre geangelt und ließen uns gebremst durch den Driftsack in westlicher Richtung treiben.
Irgendwann am Vormittag hatte ich einen Biss, aber ich verlor den Fisch. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich keinen Angsthaken montiert hatte.
Etwas sp&auter biss bei Henry noch ein Hecht. Doch der entwickelte sich zum Monster, der plötzlich seine ganze Kampfkraft entfaltete und einen hervorragenden Drill lieferte. Nach einigen beeindruckenden Fluchten konnte Henry den Riesen unter großer Kraftanstrengung aber souverän, mit dem Bootskescher an Bord hieven.
Henry hatte einen Shaker 6“ in ; von Lunker City montiert.
Ich muss noch mal ausdrücklich betonen, das die Fischerei an diesen Tagen sehr sehr schwierig war. Deshalb freuen wir uns besonders, dass wir 2 schöne Hechte von über einen Meter auf die Schuppen legen konnten. Natürlich Catch & Release!
Es hat Spaß gemacht. Ich habe für nächsten Jahr wieder gebucht und hoffe, ihr seid dabei.

Video vom Donnerstag, dem 13.10.2016 - Boddenangeln 2016

Fotos dazu wurden auch im Fangbuch hochgeladen und können kommentiert werden.