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Schlepp- und Spinnfischen auf große Hechte.

(2) Es ist verboten, Fische, die das für sie festgelegte Mindestmaß unterschreiten oder während der für sie festgelegten Schonzeit gefangen werden, sich anzueignen, anzulanden, zu befördern, zu verkaufen oder anderweitig zu verwerten.

(3) Werden Fische gefangen, die einem Verbot nach Absatz 2 unterliegen, sind sie nach guter fischereilicher Praxis vom Fanggerät zu befreien und unverzüglich frei in das Fanggewässer zurückzusetzen, ohne Rücksicht darauf, ob sie unverletzt, verletzt oder tot sind.

(4) Sind Fische, die einem Verbot nach Absatz 2 unterliegen, zusammen mit anderen Fischen gefangen worden, sind sie von diesen zu trennen und unverzüglich in das Fanggewässer zurückzusetzen ohne Rücksicht darauf, ob sie unverletzt, verletzt oder tot sind. Erfolgt die Trennung nicht vor der Vermarktung, gilt der gesamte Fang als untermaßig oder schonzeitgeschützt.

(5) Für Erwerbsfischerinnen und Erwerbsfischer gilt die unter Absatz 1 festgelegte Schonzeit nicht für den Hecht. Abstreifbaren weiblichen Hecht dürfen sie nur dann anlanden, befördern, verkaufen oder anderweitig verwerten, wenn dieser vorher zum Zwecke der künstlichen Erbrütung abgestreift worden ist.

§ 5 Winterschonzeit

  1. Krusau
  2. Langballigau
  3. Au bei Habernis
  4. Grimsnisau
  5. Loiter Au
  6. Lindaubach (Güderotter Au)
  7. Hüttener Au
  8. Osterbek
  9. Koseler Au
  10. Kriesebyau
  11. Schwastrumer Au (Bokenau)
  12. Kronsbek
  13. Eider von der Quelle bis zum Klärwerk Flintbek
  14. Hohenfelder Mühlenau
  15. Kossau
  16. Farver Au (Steinbek) und Randkanal von Einmündung der Farver Au bis zur Kreisstraße 48 (Auslaufwerk im Deich)
  17. Kremper Au und Lachsbach sowie der nördliche Bereich des Neustädter Binnenwassers bis zu einem Kreis mit einem Radius von 250 m um die Mündung des Lachsbaches
  18. Trave von der Quelle bis zur Straßenbrücke (B 206) bei Bad Segeberg
  19. Pulverbek
  20. Beste
  21. Bille
  22. Pinnau von der Quelle bis unterhalb der Einmündung der Bilsbek
  23. Krückau von der Quelle bis zur Bundesautobahn 23
  24. Offenau
  25. Stör von der Quelle bis unterhalb der Einmündung der Bünzau
  26. Bramau bis zur Einmündung in die Stör
  27. Mühlenbarbeker Au
  28. Rantzau
  29. Gieselau
  30. Hanerau vom Mühlenteich bis zur Mündung in den Nord-Ostsee-Kanal
  31. Haaler Au von der Quelle bis oberhalb der Einmündung der Fuhlenau
  32. Luhnau
  33. Jevenau
  34. Wehrau, Mühlenau und Reidsbek
  35. Neue Sorge von der Quelle bis oberhalb Tetenhusen
  36. Treene von der Quelle bis unterhalb der Einmündung der Silberstedter Au
  37. Lecker Au von der Quelle bis unterhalb der Einmündung der Brebek
  38. Soholmer Au oberhalb des Goldebeker Mühlenstroms

(2) Ausgenommen von der Winterschonzeit sind die Seen im Zuge dieser Gewässer und Gewässerstrecken.

Auszug aus der Landesverordnung über die Ausübung der Fischerei in den Küstengewässer (Küstenfischereiverordnung - KüFO -) Vom 11. November 2008

§ 2 Mindestmaße, Mindestgewicht, Schonzeiten, Fangbeschränkungen

(1) Für die nachstehend aufgeführten Fischarten gelten folgende Mindestmaße, gemessen von der Kopfspitze bis zum Ende der Schwanzflosse, und Schonzeiten:

FischartMindestmaßSchonzeit
Aal (Anguilla anguilla) 45 cm
Aalmutter (Zoarces viviparus) 23 cm 15. September - 31. Januar
Lachs (Salmo salar) 60 cm 1. Oktober - 31. Dezember
Meerforelle (Salmo trutta trutta) 40 cm 1. Oktober - 31. Dezember
Bachforelle (Salmo trutta fario) 40 cm 1. Oktober - 31. Dezember
Hering (Clupea harengus)
in der Nordsee 20 cm
in der Ostsee 11 cm
Steinbutt (Scophthalmus maximus) 30 cm In der Ostsee vom 1. Juni - 31. Juli
Glattbutt (Scophthalmus rhombus)
Scholle, Goldbutt (Pleuronectes platessa)
27 cm in der Nordsee
weibliche Scholle 1. Februar bis 30. April
25 cm in der Ostsee
Flunder (Platichthys flesus)
in der Nordsee 25 cm
in der Ostsee 25 cm weibl. Flunder vom 1. Februar bis 30. April
in der Trave und in der Schlei 25 cm
Scharbe, Kliesche (Limanda limanda) 23 cm
Dorsch, Kabeljau (Gadus morhua)
in der Nordsee 35 cm
in der Ostsee 38 cm
Schellfisch (Melanogrammus aeglefinus)
in der Nordsee 30 cm
Wittling (Merlangius merlangius)
in der Nordsee 27 cm
in der Ostsee 23 cm
Quappe (Lota lota) ------ ganzjährig in Elbe und Nebengewässern
Makrele (Scomber scombrus)
in der Nordsee 30 cm
Finte (Alosa fallax)
in der Nordsee 30 cm
Meeräsche (Crenimugil labrosus) 40 cm
Seebarsch, Wolfsbarsch (Dicentrarchus labrax) 36 cm
Zander (Stizostedion lucioperca) 40 cm 15. Feb. bis 15. Mai in Elbe und Nebengewässern.
Hecht (Esox lucius) 45 cm 15. Februar - 30. April
Wels (Silurus glanis) 70 cm
Flusskrebs (Astacus astacus) ------ ganzjährig
Hummer (Homarus gammarus)
gemessen von der Spitze des Stirnhornes bis zum Hinterende des Brustpanzers.
11 cm 5. Juli - 31. August
in der Nordsee eiertragender weiblicher Hummer (Homarus gammarus)
ganzjährig, sofern er nicht an die Biologische Anstalt Helgoland zu Zuchtzwecken geliefert wird.
Herzmuschel (Cardium edule) ------ 1. Mai - 30. Juni
Miesmuschel (Mytilus edulis) - außerhalb des Nationalparks -
Schalenlänge 4 cm 15. April - 14. Juli
Trogmuschel (Spisula solida) Schalenlänge 3 cm 1. Mai - 30. Juni
Pazifische Auster (Crassostrea gigas) Mindestgewicht 50 g
Amerikanische Schwertmuschel (Ensis americanus) Schalenlänge 10 cm
Stör (Acipenser sturio) ------ ganzjährig
Alse, Maifisch (Alosa alosa) ------ ganzjährig
Nordseeschnäpel (Coregonus oxyrhynchus) ganzjährig
Ostseeschnäpel (Coregonus lavaretus balticus) 40 cm 1. Dezember - 28. Februar
Meerneunauge (Petromyzon marinus) ------ ganzjährig
Flussneunauge (Lampetra fluviatilis) ------ ganzjährig
Zährte (Vimba vimba) 40 cm 1. Dezember - 28. Februar

(2) Es ist verboten, Fische, die das für sie festgelegte Mindestmaß oder -gewicht unterschreiten oder während der für sie festgelegten Schonzeit gefangen werden, sich anzueignen, anzulanden, zu befördern, zu verkaufen oder anderweitig zu verwerten.

(3) Werden Fische gefangen, die einem Verbot nach Absatz 2 unterliegen, sind sie nach guter fischereilicher Praxis vom Fanggerät zu befreien und unverzüglich frei in das Fanggewässer zurückzusetzen, ohne Rücksicht darauf, ob sie unverletzt, verletzt oder tot sind.

(4) Sind Fische, die einem Verbot nach Absatz 2 unterliegen, zusammen mit anderen Fischen gefangen worden, sind sie von diesen zu trennen und unverzüglich frei in das Fanggewässer zurückzusetzen, ohne Rücksicht darauf, ob sie unverletzt, verletzt oder tot sind. Dies gilt nicht für Fische in Fängen, für die nach Regelungen des Bundes oder der Europäischen Union ein zulässiger Anteil am Gesamtfang an untermaßigen oder schonzeitgeschützten Fischarten erlaubt ist, sofern ihr zulässiger Anteil nicht überschritten wird. Erfolgt eine nach Satz 1 und 2 vorzunehmende Trennung nicht vor der Vermarktung, so gilt der gesamte Fang als untermaßig bzw. schonzeitgeschützt; der Erlös aus der Vermarktung kann eingezogen werden und fällt der Landeskasse zu.