Willkommen bei Pikefisher!

Der beste Hechtangler der Welt!
Schlepp- und Spinnfischen auf große Hechte.

Über mich

Das bin ich
Das bin ich.
Schon ne Weile her.

Im Alter von 6 Jahren hat mich die Leidenschaft des Angelns gepackt und bis heute nicht mehr losgelassen.
Warum das eigentlich so war, kann ich nicht beantworten. Als Kind habe ich alles gelesen, was mit Angeln und Fischen zu tun hatte.
Geprägt haben mich auch die spannenden Geschichten, die Angler erzählten und denen ich begeistert und fasziniert zuhörte.
Bis heute erinnere ich mich noch gut daran, dass Angler von einem Hecht berichteten, der mit über 1,30 Meter Länge in einem kleinen See in der Nähe sein Unwesen trieb und eine Ente nach der anderen verschlang. Selbst Badegäste soll er schon attackiert haben!
Dadurch spielten sich in meinen Kinderträumen unglaubliche und bis heute unvergessene Szenen mit diesem "Ungetüm" ab. Eines nachts im Traum, schweißgebadet, gelang es mir, den Riesen zur Strecke zu bringen. Ich war froh und überglücklich darüber, dass ich "Ihn" endlich gefangen hatte, auch wenn es nur im Traum war, denn dadurch kehrte nun etwas Ruhe ein. Vorerst zumindest!
Kurz darauf schenkte mir ein Nachbar eine alte 3-teilige Bambusrute (Stipprute), die mit Messinghülsen zusammengehalten wurden. Damit zog ich nachmittags immer los, um Plötzen (Rotaugen) zu fangen. In der Nähe unseres Wohnhauses verkaufte ein Schuhmacher auch etwas Angelzeug. Dort kaufte ich mir eine Messingrolle - eine sogenannte Wenderolle - mit der man auch werfen konnte.
Einige Zeit später brachte die Firma Noris eine Teleskoprute aus Glasfaser auf den Markt. Damals war es eine Sensation, die auch nicht billig war, aber unterstützt von etlichen Sponsoren konnte ich sie erwerben. Es war eine sehr weiche Rute, denn ich weiß noch, als wäre es gestern gewesen, dass es beim Anschlag eine ganze Weile dauerte, bis die Spitze versuchte, Widerstand aufzubauen.
Obwohl ich älter geworden bin und zwischenzeitlich auf allen Kontinenten dieser Erde erfolgreich geangelt habe, wobei ich alles Mögliche an Gerätschaften, Ködern und Fangmethoden ausprobieren konnte, ist meine Liebe zum Angeln bis heute ungebrochen.
In den letzten Jahren hat sich das Hechtfischen als eine meiner größten Leidenschaften entwickelt, wobei ich überwiegend das Spinn- und Schleppfischen mit großen Kunstködern vom Boot aus bevorzuge.

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Blick vom Krogskogen in Richtung
Nord-Tyrifjord.

Um dieser Leidenschaft nachgehen zu können, befische ich schon seit vielen Jahren ein bis zweimal im Jahr für einige Tage die großen, wunderschönen Seen Irlands und Norwegens.
Um genau zu sein, seit 2003 habe ich auch die großen Binnen-Fjorde Norwegens schätzen gelernt. Besonders der Tyrifjord und der Steinsfjord haben sich als sehr gute Hechtgewässer erwiesen.
Seit Kurzem bin ich aber an den Randsfjord zurückgekehrt. Dort habe ich vor ca. 13 Jahren erfolgreich mit dem Hechtfischen in Norwegen begonnen.
Aufgrund meiner langjährigen Erfahrungen und meiner fundierten Gewässerkenntnisse an diesen Seen - besonders das Fischen auf die großen Freiwasserhechte - bescheren sie mir doch immer wieder überdurchschnittliche Fangergebnisse.
Im Frühjahr, manchmal sogar bis in den heißen Sommer hinein, ist es kein Problem für Urlaubsangler einen großen Hecht zu fangen. Jeder wird hier irgendwann seinen "Kapitalen" erwischen.

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1980 am Rursee / Eifel.
Gebissen in 9 Meter Tiefe auf
FZ-Blinker 30 g in Silber.
Mein erstes Echolot.

Doch die Jagd auf die wirklich großen Freiwasserhechte beginnt für mich erst Ende August und endet mit dem Zufrieren der Seen.
Aber als echter Geheimtipp gilt der weiter nördlich gelegene Randsfjord, der mit wahren Monstern aufwarten kann. Leider war es zeitweise nur sehr schwer möglich, hier ein vernünftiges Boot zu mieten.
Schon frühzeitig hatte ich an den großen Talsperren in Nordrhein-Westfalen geangelt. Dort, wo Schleppfischen erlaubt war, hatte ich natürlich geschleppt.
Mein Hausgewässer war der Rursee in der Eifel. Mancher kapitale Hecht oder Zander wurde hier ins Boot gehievt.
Meine Leidenschaft des Schleppfischens hat eigentlich seinen Ursprung in Afrika. Dort habe ich jahrelang das Big-Game-Fishing erfolgreich praktiziert. Die Technik und teilweise auch die Ködergröße habe ich später dann auch hier in den grossen Talsperren Europas mit Erfolg angewendet. Oft sah ich auch den älteren einheimischen Fischern beim Angeln zu, um mir so manchen Trick abzuschauen.
Auch mein erstes Echolot kam hier zum Einsatz. Ein Lawrance, es schrieb die Aufzeichnungen noch auf Thermopapier. Als Stromquelle diente eine 12 Volt Autobatterie, die nach 2-3 Tagen Fischen leer war. Dennoch, zu damaliger Zeit, ein tolles Gerät mit viel Power. Aber auch an Bigge-, Möhne-, Eder- oder Sorpesee hatte ich Monate bzw. Jahre verbracht, und dabei wahre Sternstunden erlebt.
Selbst am Regen im Bayerischen Wald machte ich erfolgreich Jagd auf dem Waller. Der Rhein bei Köln, an dem ich aufgewachsen bin, hat sich auch aufgrund seiner inzwischen recht guten Wasserqualität als vorzügliches Raubfischgewässer entwickelt. Zahlreiche Hechte konnte ich mit Gummifisch fangen; aber auch gute Barsche gingen mir an den Haken. Der Topköder für Zander war aber eine am Grund angebotene frische Ukelei.
Zwischenzeitlich hat sich auch der Wallerbestand hervorragend entwickelt. Regelmäßig wird von kapitalen Wallerfängen berichtet. Ich selbst konnte bei Wiesbaden einen kleineren Waller mit 18 kg auf Gummifisch fangen.
Der Weißfischbestand ist hervorragend. Barbenangler haben hier eine realistische Chance den Fisch ihres Lebens zu fangen. ©